Neues Spiel - Neues Glück?

Nach dem Klinikaufenthalt gings für mich dann direkt in einen anderen Stall. Ich mußte ja langsam wieder angefüttert werden und es sollte auch ständig jemand da sein, der auf mich aufpasst. Also stellt mich Sabrina - zumindest vorübergehend - bei ihrer damaligen Reitlehrerin ein. Sie sollte mir auch unterm Sattel noch so einiges beibringen. Für Sabrina war es auch jeden Tag ein halbe Stunde Fahrt hin und eine halbe Stunde Fahrt zurück. Deshalb hatte sie auch länger überlegt, sich dann aber doch dafür entschieden, es für ein paar Monate zu machen, damit ich eben noch etwas lernen konnte.

Leider gab es da nur eine Innenbox für mich, was ich natürlich bei meiner Größe nicht so toll fand.

Über Winter standen natürlich auch keine Koppeln zur Verfügung, so dass ich die ganze Zeit im Stall stehen mußte. Allerdings durfte ich morgens öfter mal in der Reithalle laufen, aber eben alleine.

Die Bewegung fehlte mir und ich hatte niemanden zum fellkraulen. Da bekam ich immer  öfter Bauchweh. Das zehrte natürlich an Sabrinas Nerven.

Im Frühjahr nahm mich Sabrina dann endlich mit raus auf die Koppeln. Aber eben nie besonders lange oder dann eben am Wochenende, weil sie ja so eine lange Anfahrt hatte. Und weil von den anderen Pferden eigentlich keins auf die Koppeln ging, nahm Sabrina öfter mal das Rentner-Pony mit raus, damit ich nicht alleine draußen war.

Ein wirklicher Spielgefährte war das aber nicht für mich.

Und dann lernte Sabrina ein Mädel in ihrem Alter dort kennen, die ihre Pferde in dem gleichen Dorf hinterm Haus in einem Offenstall hielt.

Und da durfte ich dann nachmittags öfter mal mit raus. Das war toll, da bin ich manchmal 5 oder 6 mal hintereinander den Offenstall hoch und runter galoppiert. Und hier habe ich mich zum ersten Mal verliebt! Sie hieß Shelty und war ein kleines zierliches rotes Trakehner-Stütchen. Und sie war einfach toll. Mit ihren knappen 1,55 m verteidigte sie mich gegen jedes andere Pferd dass mir zu nahe kam. Am Anfang war da Brandur, der Isländer und später noch Lambada, der Hafi.

Was ich zu dem Zeitpunkt nch nicht wußte war, dass unsere Zeit dort bald vorbei sein würde, denn Sabrina hatte einen neuen Stall für mich gefunden, viel näher bei ihr.

Ende August also zogen wir wieder um.

Aber mehr darüber dann das nächste Mal.

15.4.10 17:20

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen